Exkursion ins Typorama

Die 5./6. Klasse Ottoberg ging am 4.3.2021 nach Bischofszell ins Typorama. Im Typorama arbeiten Leute, die wie früher Texte anhand von Bleilettern setzen oder bei der neuen Variante mit einer speziellen Maschine schreiben.Zu Beginn der Führung begrüssten uns Walter und Percy. Es gab zwei Gruppen. Die erste Gruppe ging zuerst zu Walter. Er zeigte uns das Buchstabensetzen von Hand. Er zeigte auch, wie man einen Bleiletter giesst, also einen Bleibuchstaben aus Blei herstellt. Dann setzte er mit den Bleibuchstaben eine Zeile, die er von einem Blatt abschrieb. Das sah ziemlich knifflig aus.Walter erzählte auch noch ein bisschen über Johannes Gutenberg, den Erfinder des Buchdrucks und wie es früher so war. Und er erzählte noch, dass die Namen der Schriften von früher heute immer noch gleich heissen.Weiter erzählte er auch noch, dass 12 Punkte gleich gross sind wie 1 Cicero, so heissen die Grössen bei den Setzern.
Dann ging die erste Gruppe zu Percy, der uns eine riesige Maschine präsentierte. Er erklärte uns, dass ein schlauer Mann diese entwickelt habe und sie alles auf ein Mal erledigen könne: Hier konnte man Buchstaben  in die Maschine eintippen, ähnlich wie bei einer Schreibmaschine, wobei Buchstabengiessformen nach unten fielen. Wenn man eine Zeile geschrieben hatte, wurde die Zeile automatisch zu Blei gegossen. Danach sortierten sich die Buchstaben automatisch wieder zurück in die richtigen Kästen. Dann konnte man die nächste Zeile schreiben. Die Maschine heisst Linotype und kostete früher etwa so viel wie ein Einfamilienhaus. Nun konnte jeder von uns seinen Namen schreiben und es kam eine eigene Bleizeile heraus. Schliesslich druckten wir damit anhand von einer Druckmaschine mit Farbrollen die Bleizeilen auf Papier. Zum Schluss zeigte Percy der ganzen Klasse noch weitere Druckmaschinen. Dann war es leider vorbei. Die 5./6. Klasse bedankte sich herzlich, verabschiedete sich und fuhr zurück nach Ottoberg.
Geschrieben von Fadri

Bochselnacht 2020

Ein spezielles Jahr neigte sich dem Ende zu und lange war nicht klar, ob die Bochselnacht stattfinden durfte.
Doch es war der Schule Ottoberg ein Anliegen, dass die Kinder zumindest in einer light-Version diese Tradition geniessen durften.
Und so durfte es dann auch am Donnerstag, 17.12.20 wieder heissen: «Heute Nacht ist Bochselnacht, Bochselnacht ist heute Nacht!»
Gemeinsam mit ihren Lehrpersonen zogen die Kinder der 3. Basisstufe bis 6. Klasse mit den beleuchteten Bochseln durchs Dorf.
Und auch, wenn es diesmal keinen Stopp für Gesang gab, so war der Umzug trotzdem ein Hingucker.
Zurück beim Schulhaus gab es noch Punsch und Sandwiches. 
Auch wurde an diesem Abend wieder das Adventsfenster der Schule eröffnet. Die schönen Engel haben die Schülerinnen und Schüler in ihren Klassen gebastelt.

Nun wünschen wir euch und uns ein schönes 2021 mit hoffentlich wieder mehr «Normalität».

Führung «Pfahlbauer»

Die 3./4. Klasse ist am Donnerstag, 17.9.20 ins archäologische Museum Frauenfeld gegangen. Frau Hutter hat für uns eine Führung zu den Pfahlbauern gemacht.
Zuerst haben wir im 3. Stock etwas über die Arbeit des Archäologen erfahren. Danach hat sie uns im 1. Stock den Nachbau der Siedlung von Pfyn gezeigt. Anhand der Ausstellungsstücke hat sie uns gezeigt, wie das Leben in der Jungsteinzeit so war. Nach der Führung durften wir noch im Museum bleiben und uns die Sachen nochmals genauer anschauen. Superviel gab es in der Pfyner Siedlung zu entdecken. Es war spannend die Gegenstände und Materialien, die wir in unserer Steinzeit-Werkstatt im Unterricht kennengelernt haben, einmal live zu sehen.

Frau Beck fährt weg

Nach 25 Jahren an der Primarschule Ottoberg heisst es Abschied nehmen: Esther Beck führte vor Wochenfrist am Schulschluss der Primarschule Ottoberg mit ihrer Klasse das Theater «Bauer Beck fährt weg» auf. An ihrem letzten Schultag wurde Frau Beck deshalb stilgemäss zuhause in Weinfelden von einem wunderschönen roten Traktor abgeholt. In Ottoberg empfangen wurde sie von einem Blumenspalier der gesamten Schüler- und Lehrerschaft und der Behörde. Mit Esther Becks Pensionierung geht eine Ära zu Ende, welche die Schule und das Dorf geprägt hat: Mit Herzblut, Leidenschaft und unglaublichem Engagement weit über den Lehrauftrag hinaus hat Esther Beck ein Vierteljahrhundert in Ottoberg gewirkt.

Adventsfenster 2019

Am Freitag, 13.12.19 trafen sich nach der Pause alle Kinder der Schule Ottoberg in gemischten Gruppen fürs gemeinsame Basteln. In diesem Jahr wurden verschieden grosse Holzsterne mit Serviettentechnik verziert.
In allen Klassenzimmern herrschte eine besinnliche Adventsstimmung, während im Laufe der beiden Lektionen eine ganze Schachtel voll Sterne entstand.

Diese stellten Frau Hinrichs und Frau Heller dann zu einem Mobile zusammen, welches ab dem 19.12.19 als Adventsfenster beleuchtet zu sehen war.

Vielen Dank an alle für den tollen Anlass.

Samichlaus im Ottoberg

Am Freitag, 6.12.19 kam der Samichlaus zu uns. Pünktlich zur Pause gingen wir in den Wald. Dort warteten bereits ein Lagerfeuer und warmer Punsch auf uns. Kurz nach unserer Ankunft kam auch schon der Samichlaus und der Schmutzli.
Beide erzählten uns die Geschichte «Wie der Samichlaus zum Schmutzli kam». Dann durfte sich jeder ein Säckchen holen. Wir blieben noch eine Weile im Wald, bevor wir uns auf den Rückweg zur Schule machten.

Abenteuer auf der Burg

Exkursion der 5./6. Klasse Ottoberg 

Als wir an diesem Mittwoch in der Schule ankamen, waren wir alle schon voller Vorfreude. Es ging um Punkt Viertel nach acht los. Im Schulbus herrschte eine heitere Stimmung. Als wir im Schloss Frauenfeld ankamen, erwartete uns schon Frau Werner, sie führte uns durch das Schloss.

Zuerst nahm sie uns mit auf eine Zeitreise ins Mittelalter. Daraufhin liefen wir in den Burgkeller. Dort durfte jeder ein Kärtchen ziehen. Auf den Kärtchen waren verschiedene Symbole: Es gab Schwerter, eine Krone, ein Bart etc. Damit haben wir die Rangordnung des Mittelalters kennen gelernt. Danach ging es in der Waffenkammer weiter. Es war beeindruckend, welche Waffen die Ritter benutzten. Dann haben wir den Bischofsstab angeschaut. Er war mit Edelsteinen besetzt und aus echtem Gold und Silber. Frau Werner führte uns in einen Raum, in dem wir das Schloss im Bau sahen. Die Umgebung auf dem Bild war sehr grün und es hatte noch wenige Häuser.

Frau Werner führte uns durch ein paar weitere Räume mit alten Dokumenten. Zum Beispiel eine Kopie des Bundesbriefs von 1291. Danach zeigte sie uns den Habsburger Lehensbrief. Dann kam eines der Highlights: Die Mitra des Bischofs. Sie war mit echten Perlen geschmückt und zeigte Figuren aus der Bibel. Die Mitra wurde dem Vogt von Frauenfeld als Geschenk übergeben. Er bekam sie, weil er einem Bischof zur Flucht verholfen hatte. Daraufhin enteignete der König den Vogt.

Dann zeigte Frau Werner uns eine grosse Wandmalerei, die den Krieg zwischen den Eidgenossen und den Schwaben zeigte. Ein weiteres Highlight war ein Raum mit den sieben Gründerkantonen und ihren Familienwappen. Frau Werner gab uns daraufhin ein Quiz. Wir flitzten alle los, denn wir wollten noch auf den Turm. Als wir fertig waren, sprangen wir die Treppe hinauf. Oben war es wunderschön, aber auch kühl. Unten erwarteten uns schon Frau Werner und unser Lehrer. Wir bedankten uns bei Frau Werner und fuhren zurück. Leider hatten wir danach noch eine Lektion Mathe.

Es war ein sehr lustiges und schönes Erlebnis.

Geschrieben von David und Fadri