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Besenmann und Brillenmann im Kindergarten

Besenmann und Brillenmann: Die beiden Schneemänner streiten sich heftig darüber, wer wohl schöner angezogen und wichtiger sei. Sie steigern sich immer mehr in ihren Disput und werden sogar handgreiflich – bis ein plötzlich aufziehender Schneesturm ihrer Streiterei ein jähes Ende macht. Da liegen sie nun am Boden, zerzaust, ganz ohne ihre „Statussymbole und Kleider“ -und sehen genau gleich aus. Die Nacht bringt Ruhe und Erkenntnis – bald tut es ihnen leid. Als Beweis für ihre neue Freundschaft machen sie sich ein wunderbares Geschenk.

Das Bilderbuch „Besenmann und Brillenmann“ begleitete uns in der Winterzeit durch den Kindergartenalltag. Der eigenen Befindlichkeit Ausdruck zu verleihen, „Streiten-Versöhnen“, Teilen waren im Kindergarten ein grosses Thema.

Die Kinder haben viele lustige, kleine und grosse Schneemänner, Eiskristalle und Ketten gestaltet, gezeichnet und gebastelt. Allmählich verwandelte sich der Kindergarten in eine winterlich-weisse Schneewelt.

An verschiedenen Werkstattposten konnten die Kinder individuell einzeln oder in kleinen Gruppen verschiedene Aktivitäten ausprobieren, üben und entdecken. Schneemannnähbilder wurden gestaltet, Schneebälle in verschiedene Behälter gezielt geworfen und dabei die erzielten Treffer notiert, Wintermandalas ausgemalt, Winterkleider in einer Tastkiste ertastet und erraten – und nicht zuletzt auch Watteschneeflocken mit chinesischen Stäbli transportiert. Nach getaner Arbeit konnten die Kinder eine farblich dem Posten entsprechende Schneeflocke auf ihr eigenes Schneemannbild kleben und so ihre Arbeit dokumentieren.

„Es schneiet i de Berge scho, Schnee chönntsch au do abe cho…“ und als dann endlich auch noch unser Lied ertönte und der Garten tatsächlich von einer dünnen Schneedecke überzogen war, gab es im Kindergarten kein Halten mehr: Alle zogen wir sofort unsere warmen Kleider an und verbrachten einen schönen Schneemoment im Garten!

  

Gemeinsam Mosten

Am 29.September 2017 haben alle Kinder der Schule Ottoberg gemeinsam gemostet. Wir wurden in acht Gruppen eingeteilt und jeder 6. Klässler war ein Gruppenchef. Sechs Gruppen gingen zum Schütteln und Auflesen der Äpfel und zwei Gruppen halfen die Tische aufzustellen fürs Äpfel schneiden.

Nach dem Auflesen wuschen wir die Äpfel und schnitten sie dann in Viertel. Die Äpfel wurden gewogen und jede Gruppe durfte eine Schätzung abgeben, wie viel Kilo Äpfel es sind und wie viel Most wir daraus pressen können. Die Gruppen von Gian und Noemi lagen mit ihrer Schätzung von 90kg am nächsten bei den 57 kg tatsächlich eingesammelten Äpfeln.

Danach haben wir die Äpfel geschnetzelt und dann gepresst. Wir mussten von Hand pressen, das brauchte viel Kraft. Den Most haben wir in Flaschen abgefüllt. Es ergab10 Flaschen, das sind 15 Liter! Die Gruppe von Patricia lag mit ihrer Schätzung von 15,7 Litern am nächsten am Endresultat. Danach haben wir unseren Most getrunken. Prost!
Geschrieben von Sonja, Nico und Patricia

 

Die Äpfel wurden von der Firma roomreich ag, Nicole und Patrick Wiget zur Verfügung gestellt. Ihnen gehört der Apfelbaum neben dem Schulhaus. Danke dafür!

Ebenfalls ein Dankeschön an alle, die uns mit Mostpressen und Schüttelstäben unterstützt haben.

Guetzli backen 3./4. Klasse


In der letzten Schulwoche vor Weihnachten backten wir Guetzli.

Wir machten Kokosmakronen und Butterguetzli. Wir nahmen die Backutensilien selbst mit. Das Rezept bekamen wir von Frau Hoost (unserer Lehrerin). Wir arbeiteten in 4er und 5er-Gruppen. Es war lustig und wir arbeiteten gut zusammen, manchmal gab es Uneinigkeiten wegen der Mengen.
Wir durften Teig probieren danach mussten wir aber Hände waschen.

Jeder Konnte einen Sack zum Verschenken und einen für sich selbst nach Hause nehmen.
Die Guetzli waren sehr lecker.
(Text: David, 4. Klasse)

Besuch der 1./2. Klasse auf dem Bauernhof

Bereits am 3. Schulmorgen konnten wir, passend zu unserem Thema „Was mich nährt“ viele wunderbare, interessante, lustige, lehrreiche Erlebnisse auf dem Bauernhof der Familie Brenner in Märstetten machen.

Claudia Brenner, Sohn Matthias und Tochter Nicole haben sich liebevoll um uns gekümmert und den Kindern ermöglicht, ihre Tiere, ihre Arbeiten, ihren Hof, ihre Produkte, ihren Barfuss-Erlebnisweg kennen zu lernen.

Die Zeit verflog so schnell.
Alle wollten am liebsten noch länger bleiben.

Gemeinsamer Schulstart

Am Montag, 14.8. starteten die Schülerinnen und Schüler des Kindergarten und der Primarschule Ottoberg gemeinsam ins neue Schuljahr.

Auf einem Kärtchen mit unserem diesjährigen Leitsatz:

Gemeinsam sind wir stark
Wir schaffen regelmässig Raum für gemeinsame Aktivitäten.

zeichneten sie Bilder und schrieben Wünsche fürs neue Schuljahr auf. Anschliessend wurden die Karten an Ballonen befestigt und fliegen gelassen .

Mögen all unsere Wünsche fürs Schuljahr 2017/ 2018 in Erfüllung  gehen.

Ottoberg besucht Pfyn

Im Rahmen der Aufträge für den neuen Lehrplan arbeiten wir auch mit Kollegen und Kolleginnen an anderen Schulen zusammen. So auch die 1./2. Klasse Ottoberg mit der 1./2./3. Klasse Pfyn.

Im Bereich Deutsch haben wir mit den Kindern ein Lehrmittel in Form einer Rätsel-Box gestaltet. Jedes Kind hat 2 selbstgewählte Tierrätsel erfunden und sauber aufgeschrieben.
In der letzten Schulwoche vor den Ferien besuchten die Ottoberger die Pfyner.
Wir haben einander gegenseitig unsere Arbeiten vorgestellt und übergeben.
Mit sichtlicher Freude und grossem Stolz aller Beteiligten.

Dann wurde gemeinsam gesungen und gespielt, so fröhlich und friedlich, als hätten sich die Kinder schon länger gekannt.

Am Schluss durften wir eine wohlgefüllte Box mit interessanten Rätseln mit in die Schule Ottoberg nehmen. Sie wird im neuen Schuljahr bestimmt immer wieder zum Einsatz kommen.

Besuch in der KVA Weinfelden (3./4. Klasse)

Im Frühling 2017 beschäftigte uns im „Natur, Mensch, Gesellschaft“- Unterricht das Thema „Konsum“.
Wer viel konsumiert, der produziert Abfall. Daher machten wir uns am Montag, 22.5. auf den Weg und folgten den Spuren unseres Hausmülls.

Die KVA ist riesig.
Müllberge

Frau Hanselmann empfing uns vor der KVA und leitete die spannende Führung.
Wir erfuhren viel über das Recyceln, aber auch darüber, was mit dem Restmüll passiert.
Wir durften bei den Abläufen der Sortierung und Verbrennung zusehen und sogar einen Blick in den Brennofen werfen.

Der Brennofen wird „gefüttert“.
Und, was wurde nicht verbrannt?
Wow, das ist hell.

Es war eine tolle Führung, die wir gerne weiterempfehlen.

Ausflug nach Schwyz

Wir begannen unseren eintägigen Ausflug mit einer langen und zugleich lustigen Zugfahrt. Beim Umsteigen in Zürich hatten wir es sehr eilig. In Schwyz angekommen, brachte uns ein Bus ins Forum Geschichte.

Wir lernten bei der Führung sehr viel über die frühere Zeit. Am spannendsten fanden wir, wie man früher über die Alpen kam. Das Museum hatte eine sehr schöne und spezielle Architektur.

Bei herrlichem Sonnenschein assen wir vergnügt unser Mittagessen. Wir hatten die Erlaubnis, das Museum während der Mittagszeit erneut zu erforschen. Dabei enstanden lustige Fotos mit Ritterrüstungen und Prinzessinenkleider.

Auf dem Weg zum Bundesbriefmuseum schlenderten wir am Rathaus vorbei, am welchem ein Gemälde von der Schlacht am Morgarten zu sehen war.

Im Museum erwarteten uns ganz viele Briefe mit alten Siegeln. Zuvorderst war der Bundesbrief von Uri, Schwyz und Unterwalden. Der Bundesbrief ist ausserordentlich klein. Wir hatten uns alle den Bundesbrief grösser vorgestellt.

Die nette Dame, die uns herumführte, erklärte uns, wie man früher Pergament herstellte. Wir finden es schade, dass man 25 Kühe schlachten musste, um ein Buch mit 100 Seiten herzustellen. Nun kam das Beste! Wir durften mit Federn und Tinte Botschaften oder Sprüche auf Pergamentpapier schreiben. Zum Schluss versiegelten wir unsere Werke. Die Briefe sahen sehr echt aus. Die spannenden Führungen in den tollen Museen waren nun schon zu Ende. Die Heimfahrt wurde wieder sehr lustig. Nach einem langen Tag kamen wir sehr zufrieden nach Hause. Allen hat der Ausflug sehr gut gefallen.

 

Zusamengestellt aus den Berichten der 5. & 6. Klässler